Goldhamster: Allgemeine Informationen

                                                                     

                                                                                                              
Biologische Zuordnung Goldhamster:  
Ordnung:   Nagetiere
                     
Gattung:   Mitelhamster                         
Art:         
Syrischer Goldhamster Mesocricetus auratus                            
                         

 

Daten:

Diese Daten sind alles nur Durchschnittswerte. Natürlich kann jedes einzelne Tier andere Angaben haben ohne krankhafte Veränderungen.

Durchschnittsalter :        ca. 2-3 Jahren
Größe:                              etwa 15-16cm Länge
Gewicht:                          80-160g




Nur alleine sind wir glücklich!  

Goldhamster sind wie die meisten Hamsterarten strikte Einzelgänger. Spätestens mit der Geschlechtsreife trennen sich in der Wildniss die Wege der Goldhamster und treffen sich fortan nur noch zur Paarung. Für die Heimtierhaltung bedeutet das eine strickte Einzelhaltung!

Gruppen oder Paare verstreiten sich in Revierkämpfen und oft kommt es dadurch zu Todesfällen. Daher ist von der Gruppen- oder Paarhaltung  strickt abzurahten. Goldhamster stehen dabei unter enormen Stress. Alleine sind sie auch ganz und garnicht einsam. Goldamster wollen keinen Kontak zu anderen Artgenossen haben.



Zeichnungen und Felltypen:  

Zu den wohl beliebtesten Fellarten zählt wohl der Teddyhamster, ein syrischer Goldhamster mit langen Fell. Auch Fellfarbe wie der "Pandahamster" (schwarzweiß) oder "Satinhamster" werden heutzutage angeboten. Charakterliche Eigenschaften haben aber nichts mit der Fellfarbe oder -länge zutun. All diese Fell- und Farbvarianten bezeichnet man unter den Begriff Mittelhamster.



Sinnesorgane:

Nase:         Hamster nehmen ihre Umgebung hauptsächlich über den Geruchssinn war. Sie makieren ihre Wege mit Geruchsstoffen aus Drüsen am Rücken/Flanken oder Köttel. Auch ihren Besitzer erkennen siedurch dessen Geruch. Parfums oder Duftstoffe können ihre Wahrnehmung verwirren und täuschen.

Ohren:      Hamster können sehr gut im Ultraschallbereich hören.   

Augen:      Das Sehvermögen der Hamster ist eingeschränkt. Sie können aufgrund der seitlich angelegten Augen sehr schlecht räumlich sehen und erkennen nur ih
re nähere Umgebung wirklich scharf sehen. Ihre Augen sind sehr lichtempfindlich und sie könne selbst mit wenig Licht noch gut sehen. Daher reagieren sie auch sehr empfindlich auf helles Licht und gehen ungern tagsüber aus ihren Bau.

                                      Backentaschen: 

     Den Backentaschen verdankt der Hamster seinen Namen. In diesen Backentaschen "hamstern" Hamster ihre Futter um es in den Bau zu transportieren. Sie sind durch eine Haut vom Maul getrennt und könne sich bis zur Taille ausdehnen.


Zähne:     Hamster haben ständig nachwachsende Vorderzähne. Diese nutzen sich durch fressen, nagen und sogenanntes knirschen/knuspern selbst ab. Die Vorderzähne haben einen gelb-orangenen Zahnschmelz. Sind die Vorderzähne unnatürlich hell kann es an einer Mangelernährung liegen, am besten einen Tierarzt aufsuchen. Ihre Backenzähne wachsen hingegen nicht nach und können auch von Karies befallen werden.